Bildungs- und Teilhabepaket an Spandauer Schulen ausbauen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich dafür einzusetzen, dass das Bildungs- und Teilhabepaket an Spandauer Schulen stärker genutzt wird. Dazu sollen alle Schulen nochmals informiert werden und sich binnen drei Monaten zurückmelden, welche Kooperationspartnerschaften im BuT bestehen. Insbesondere das Angebot der Lernförderung für Schülerinnen und Schüler, bei denen die Erreichung der wesentlichen Lernziele gefährdet ist, soll in Spandau ausgeweitet werden. Den Schulen ist hierbei organisatorische Hilfe, z.B. in Form eines einheitlichen Kooperationsvertrages als Schulverbund West mit einem Träger, zu leisten. Zudem soll eine Flexibilisierung hinsichtlich der „Zusätzlichkeit“ der Lernförderung im Regel-unterricht mit der Hälfte der Förderstundenzahl stattfinden.
Begründung:

Über das Bildungs- und Teilhabepaket (Bildungspaket) der Bundesregierung könnten den Schulen jedoch zusätzliche pädagogische Hilfen zu Teil werden. Viele Schulen kennen das Angebot des Bildungs- und Teilhabepakets nicht oder aber den Schulen ist der organisatorische Aufwand für die Beantragung zu aufwändig. Das Bezirksamt soll das Angebot in den Schulen bekannter machen und die Schulen bei der Organisation der Kooperationsverträge unterstützen. So wurde beispielsweise im Bezirk Pankow für den Schulverbund Nord ein solcher einheitlicher Kooperationsvertrag gefasst, der anschließend von den Schulen individuell unterschrieben wurde. Viele Schülerinnen und Schüler könnten eine individuelle Lernförderung gebrauchen. Die Schulen sind hierzu aus eigener Kraft aber nur schwer in der Lage. Eine effektive Förderung sollte nicht generell nach dem Unterricht stattfinden. Nach sieben oder acht Schulstunden ist eine sinnvolle Förderung nicht möglich.

Berlin, den 28.11.2012
Meißner
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