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03.03.2016
Vorfahrt für Spandauer Schüler!
Die Bezirksverordnetenversammlung Spandau will auf Antrag der CDU-Fraktion Spandau das Projekt ‚Vorfahrt für Spandauer Schüler‘ retten. Das von SPD und GAL im Jahr 2015 gestrichene Projekt erhält nun eine neue Chance.
Thorsten Schatz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Neben Eltern, Lehrern, Schülern aber auch Vertretern aus der Wirtschaft hatte auch Bildungsstadtrat Gerhard Hanke gegen die Einstellung des Projektes protestiert.

Bildungsstadtrat Gerhard Hanke hat nun angekündigt, zu prüfen, wie das Projekt aus dem laufenden Haushalt finanziert werden kann.

‚Vorfahrt für Spandauer Schüler‘ ist ein direkt in der Schule ab Klassenstufe 8 verankertes Projekt zur Vorbereitung, Begleitung und Hilfestellung beim Übergang Schule / Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler werden somit 3 Jahre lang kontinuierlich auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Diese Möglichkeiten werden von der Jugendberufsagentur nicht angeboten. Das Projekt Vorfahrt läuft erfolgreich seit über 10 Jahren und ist aus Spandauer Schulen nicht mehr wegzudenken. Über 2.500 Schülerinnen und Schüler jährlich nehmen an dem Projekt teil.

Thorsten Schatz, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:

„Die CDU-Fraktion Spandau steht seit Gründung des Projektes hinter ‚Vorfahrt für Spandauer Schüler‘. Wir haben kein Verständnis, warum SPD und Grüne dieses wichtige Projekt ohne Not in den letzten Haushaltsberatungen gestrichen haben. Nachdem zu Beginn des Jahres insbesondere Elternvertreter bei der SPD-Fraktion für eine Fortführung geworben haben, hat die CDU-Fraktion Spandau einen neuen Anlauf für den Erhalt von ‚Vorfahrt für Spandauer Schüler‘ genommen. Leider konnten sich SPD und GAL-Fraktion nicht zu einem klaren Bekenntnis zu dem Projekt durchringen.

Wir wollen als CDU-Fraktion, dass die Spandauer Schüler für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fit sind, wenn Sie die Schule verlassen. Schüler müssen Bewerbungsunterlagen verfassen können, damit sie nicht in die Arbeitslosigkeit abrutschen. Erst wenn die Jugendlichen bereits arbeitslos gemeldet sind, greift das Angebot der von SPD und Grünen bevorzugten Jugendberufsagentur. Soweit darf es nicht kommen.

Hier wurden bewusst die Zukunftschancen der Spandauer Schülerinnen und Schüler aufs Spiel gesetzt. In bin froh, dass die Bezirksverordnetenversammlung Spandau auch in dieser Frage die Zählgemeinschaft aus SPD und GAL-Fraktion überstimmt hat.“


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